Unsere Liebesgeschichte

So haben wir uns gefunden

Eva:

Also, ich schildere die Geschichte vielleicht etwas kurz und nüchtern:

Alles begann mit meinem Aufbruch in die ferne Schweiz. Mein zweiter Aufenthalt auf dem Gupf (Vorstellungsgespräch): ein sehr netter junger Mann gab uns gerne einen Tisch trotz keiner vorhandenen Reservierung. Den Mittag über lies er sich nicht mehr blicken.

Dann, erster Arbeitstag: Dienstag nachmittag steht der oben genannte junge Mann schon in der offenen Tür um mich an meinem ersten Tag warm und freundlich zu begrüßen. Mit einem doch sehr einprägenden Lächeln. Über dies ich mich auch heute jedes mal freue, wenn ich es sehe und auch seine Augen strahlen.

In den folgenden 4 Monaten war ich damit beschäftigt, die Schweiz zu erkunden, mir eine Wohnung zu suchen, und mich langsam vom Alten zu trennen. Mein Schatz sagt, daß er in den Monaten viele Versuche unternommen hat , mit mir etwas zu unternehmen, und mir näher zu kommen. Das habe ich so nicht wahrgenommen. Ich habe immer nur gedacht wie nett er doch ist. Wenn er nicht immer schwarz sieht! Er braucht wirklich mehr Sonnenschein in seinem Leben.

Nach den Ferien waren wir also zusammen bei Anita essen und danach hat er noch meine nun endlich eingerichtete Wohnung sehen müssen... danach, ist mir unerklärlich, hat er vergessen nach Hause zu gehen.. Tja das war es!              

Dann stellte ich nach und nach fest, wieviel auch nicht offensichtliche Gemeinsamkeiten wir doch haben. Wir warten beide immer noch auf unseren ersten Streit, um zu wissen, ob wir gut streiten können.

Stefan:

Tja, was soll ich da noch großartig hinzufügen, bis auf die Tatsache, daß sie mich auch heute noch manchmal übersieht (wenn ich mal wieder an die Wand gedrückt werde).

Und in Bezug auf das "nach Hause gehe" - Alzheimer siegt!

Das Brautpaar